Hans-Peter Hübsch
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Da blüht dir was:

Spätzünder aus dem Wilden Westen

Präriestauden

Da blüht dir was: Spätzünder aus dem Wilden Westen

Ja, es gibt sie wirklich: Blütenstauden, die im Spätsommer noch so richtig durchstarten! Und weil viele von ihnen ursprünglich in den Weiten des Mittleren Westens zu Hause sind, werden sie auch Präriestauden genannt. Neben einer späten Blüte haben sie noch weitere Pluspunkte: Sie sind ausgesprochen pflegeleicht, weil sie Hitze, Frost und kürzere Trockenperioden klaglos wegstecken. Betütteln kannst du dir also – anders als bei vielen Prachtstauden – sparen. Alles, was die Präriestauden brauchen, sind ein Platz in der Sonne und etwas Raum, denn in Gruppen kommen sie am besten zur Geltung.

Einfach herausragend

Für ein Präriebeet kommen viele Stauden in Frage: Wie bunte Fackeln stehen die Duftnesseln (Agastache) im Beet, sie blühen in Violett-, Purpur- oder Blautönen, ihre Blätter duften nach Limone oder Anis. Ähnlich wirken die Kerzen des blau strahlenden Herbst-Salbeis (Salvia azurea) oder des Weiß, Dunkelblau und Zartlila gefärbte Steppen-Salbeis (Salvia nemorosa). Einen starken optischen Gegensatz bilden dazu die flachen, in warmen Gelb- bis Rottönen leuchtenden Blütenteller von Schafgarbe (Achillea) oder Fetthenne (Sedum).

Fröhliche Sonnengesichter

Viele kleine Sonnen bringt die große Familie der Astern ins Beet. Wie bunte kleine Margeriten wirken die gelben Köpfchen, um die sich viele Zungenblüten in leuchtenden Farben gruppieren. Die Sternwolkenaster (Boltonia asteroides) ist eine besonders bezaubernde Vertreterin. Goldgelb strahlt die Familie der Mädchenaugen (Coreopsis). Sie werden zu einem echten Highlight, wenn sich auch noch ihr feines Laub leuchtend gelb verfärbt. Wie ein kleiner Igel sieht das Blüteninnere der Sonnenhüte (Echinacea) aus, je nach Sorte wölben sich die Blütenblätter nach oben oder hängen nach unten.

Da ist Swing drin

Kein Präriegarten ohne Gräser, denn durch sie kommt Schwung ins Beet. Namen wie Federgras (Stipa), Diamantgras (Calamagrostis), Fiedergras (Nasella tenuissima) oder Goldbartgras (Sorghastrum) sprechen für sich: Unnachahmlich ihre Wirkung, wenn sich die Blüten- und Fruchtstände im Wind wiegen. Den ganzen Winter kann man sich an ihnen freuen, denn abgemäht wird erst im nächsten Frühjahr.